Die neue MEDI Times ist da

Unser MEDI Verbund feiert seinen 20. Jahrestag – das sind die Themen unserer Geburtstagsausgabe: Hilfe für Mitglieder bei Ärger mit der TI, Tipps für zielführende Besprechungen in der Praxis und generationsübergreifende Förderung für angehende Hausärzte in Baden-Württemberg. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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12.04.2019 | Tags: MEDI

Jedes vierte Kind im Südwesten von psychischen Störungen betroffen

Auch Kinder und Jugendliche leiden vielfach bereits an psychischen Störungen und Verhaltensstörungen. Zu den psychischen Störungen, die im Kindes- und Jugendalter auftreten, zählen Depressionen, Angstzustände, Sozialverhaltensstörungen oder Schizophrenie. Laut einer Analyse des Projekts „Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Fegert (Universitätsklinikum Ulm) beginnt fast die Hälfte der psychischen Erkrankungen bereits in der Pubertät, bei 75 von 100 psychischen Störungen liegt der Krankheitsbeginn vor dem 25. Lebensjahr. Um die Betreuung und Versorgung in diesem lebensprägenden Zeitraum zu verbessern, hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit MEDI Baden-Württemberg und der Interessengemeinschaft der Kinder- und Jugendpsychiater sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeuten (IG KJPP) den Versorgungsvertrag Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie (PNP-Vertrag) um das Modul „Kinder- und Jugendpsychiatrie“ multidisziplinär erweitert. „Wir wollen es gemeinsam schaffen, seelisch belasteten jungen Menschen und ihren Familien gezielt besser zu helfen. Damit dies gelingt, haben wir mit unseren Ärztepartnern die Voraussetzungen für schnellere und umfassendere individuelle Behandlungsstrukturen nach aktuellem Stand der Wissenschaft geschaffen“, sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Die Versorgung mit dem neuen Modul startet am 1. April 2019.

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Neuer Psychotherapievertrag mit Betriebskrankenkassen in Baden-Württemberg

MEDI Baden-Württemberg und die BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft (BKK VAG) Baden-Württemberg haben sich auf einen Facharztvertrag zur besonderen psychotherapeutischen Versorgung verständigt. Damit steht den Versicherten der am Vertrag teilnehmenden Betriebskrankenkassen diese neue Form der psychotherapeutischen Behandlung im Südwesten ab 01.07.2019 offen.

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Patienten mit Rückenschmerzen: Nachweislich besser versorgt im Facharztprogramm von AOK und Bosch BKK

Wissenschaftliche Auswertungen der Routinedaten von insgesamt rund 52.000 AOK-Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen zeigen, dass Teilnehmer am Facharztprogramm in Baden-Württemberg besser und koordinierter versorgt sind als Patienten in der Regelversorgung. Bei den rund 33.000 selektivvertraglich versorgten AOK-Patienten belegen die Daten für das Jahr 2016 rund 23.000 vermiedene AU-Tage (minus 8,5 Prozent). Darüber hinaus treten pro Jahr etwa 1.000 Krankenhauseinweisungen weniger auf (minus 3,25 Prozent). Die Patienten werden zudem deutlich gezielter vom Hausarzt an den Orthopäden überwiesen: Die Anzahl unkoordinierter Kontakte ohne Überweisung des Hausarztes ist um 62 Prozent verringert (20.450 Fälle).

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