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05.12.2016  

Baden-Württemberg: Anzahl der EFAs in den Facharztverträgen wächst kontinuierlich

In den Facharzt-Verträgen von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK kommen seit 2014 speziell geschulte MFAs als „Entlastungsassistentinnen in der Facharztpraxis“ (kurz: EFA®) zum Einsatz. Sie unterstützen die Ärzte durch Übernahme delegationsfähiger Aufgaben und tragen zu einer weiter verbesserten Patientenversorgung bei. Derzeit sind bereits knapp 150 EFAs in den Praxen aktiv, weitere 70 befinden sich in der Ausbildung. Die angehenden EFAs durchlaufen eine vertraglich festgelegte Weiterbildung, die von der Landesärztekammer Baden-Württemberg zertifiziert und durch die AOK Baden-Württemberg anerkannt ist. Die Curricula sind spezifisch auf einzelne Facharztgruppen oder bestimmte Erkrankungen zugeschnitten. Die Fortbildung übernimmt das Institut für fachübergreifende Fortbildung und Versorgungsforschung der MEDI Verbünde (IFFM). Seit August ist die Bezeichnung „EFA®“ auch als Marke geschützt. Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, zur Rolle der EFA®: ...weiter

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01.12.2016  

Baumgärtner will vor Bundesverfassungsgericht ziehen: „Streikrecht steht jedem zu“

Vertragsärzte dürfen ihre Praxis während der Sprechstundenzeiten nicht schließen, um an einem Warnstreik teilzunehmen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden. Es wies damit die Revision des Vorstandsvorsitzenden von MEDI Baden-Württemberg, Dr. Werner Baumgärtner, ab. Baumgärtner will nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.Das BSG erklärte, dass derartige, gegen gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen gerichtete "Kampfmaßnahmen" mit der gesetzlichen Konzeption des Vertragsarztrechts unvereinbar sind.„Ich bedauere die Entscheidung des Gerichts, wenngleich sie keine echte Überraschung für mich war“, sagte Baumgärtner nach der Urteilsverkündung. „Ich hätte mir mehr Mut gewünscht und keine Fortsetzung nach der Maxime des unbedingten Systemerhalts.“ Der MEDI-Chef nannte das Urteil „ein fatales Signal an den ärztlichen Nachwuchs, der wegen der Rahmenbedingungen immer weniger Lust hat, sich niederzulassen. Nun wird uns Vertragsärzten ...weiter

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30.11.2016  

Kein Streikrecht für Vertragsärzte

Vertragsärzte sind nicht berechtigt, ihre Praxis während der Sprechstundenzeiten zu schließen, um an einem "Warnstreik" teilzunehmen. Derartige, gegen gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen gerichtete "Kampfmaßnahmen" sind mit der gesetzlichen Konzeption des Vertragsarztrechts unvereinbar. Die entsprechenden vertragsarztrechtlichen Bestimmungen sind auch verfassungsgemäß, wie es in der Pressemitteilung des BSG nach der heutigen Verhandlung hieß.Der als Facharzt für Allgemeinmedizin zugelassene Kläger informierte die beklagte Kassenärztliche Vereinigung im Herbst 2012 darüber, dass er zusammen mit fünf anderen Vertragsärzten "das allen Berufsgruppen verfassungsrechtlich zustehende Streikrecht" ausüben und deshalb am 10. Oktober sowie am 21. November 2012 seine Praxis schließen werde. Die Beklagte erteilte dem Kläger einen Verweis als Disziplinarmaßnahme, da er durch die Praxisschließungen seine vertragsärztlichen Pflichten schuldhaft ...weiter

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28.04.2016  

AOK-Haus- und Facharztverträge in Baden-Württemberg: Stärkerer Rückgang der Darmkrebsinzidenz

Innerhalb der Selektivverträge geht im Vergleich von 2009 zu 2014 die Darmkrebsinzidenz bei den 55- bis 85-jährigen Versicherten zurück. Der positive Effekt ist bei Teilnehmern am AOK-Hausarztvertrag signifikant stärker ausgeprägt als in der Regelversorgung. Der Rückgang der Inzidenzraten betrug bei Frauen minus 14,1 zu minus 6,0 Prozent und bei Männern minus 32,5 zu minus 13,8 Prozent. Wesentlich dazu beigetragen hat die seit 2011 jährlich stattfindende Kampagne „Darm-Check“. Sie motiviert die am Haus- und Facharztvertrag teilnehmenden Versicherten durch zielgerichtete Informations- und Servicemaßnahmen zur Durchführung einer Vorsorgekoloskopie. Die Zahlen der AOK-Baden-Württemberg stehen in Einklang mit Ergebnissen anderer Untersuchungen, die zeigen, dass die Vorsorgekoloskopie das Potenzial hat, die Inzidenz und dadurch auch die Mortalität von Darmkrebs zu verringern. Bei der Auswertung der Inzidenzraten im Zeitraum 2009 bis 2014 wurden Daten der anspruchsberechtigten ...weiter

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19.04.2016  

KV-Wahl: MEDI Baden-Württemberg legt Ziele fest

Zur Wahl der KV-Vertreterversammlung im Juli geht MEDI Baden-Württemberg mit drei fachübergreifenden Wahllisten für die Regionen Nordwürttemberg, Nordbaden und Südwürttemberg/Südbaden und einer Liste angestellte Ärztinnen und Ärzte ins Rennen. Zudem unterstützt MEDI die „Liste ärztlicher Psychotherapeuten, Psychosomatiker und Psychiater“, die der MEDI-Vize Dr. Michael Ruland anführt, die „Freie Liste der Psychotherapeuten“ des MEDI-Vorstandsmitglieds Dipl.-Psych. Rolf Wachendorf und die Liste ermächtigte Ärztinnen und Ärzte der Chefärzte Prof. Dr. Wolfgang Linhart, Prof. Dr. Burkard Lippert und Prof. Dr. Ludger Staib.Auf den MEDI-Listen kandidieren dieses Mal mehr junge Ärztinnen und Ärzte. „Einige von ihnen werden entsprechend weit vorne platziert, sodass sie Chancen haben, in die Vertreterversammlung einzuziehen“, sagt MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner. Bereits jetzt hat sich die MEDI-Spitze auf die Wahlziele geeinigt. Höchste Priorität haben die  ...weiter

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