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11.09.2017  

Ärzte zur Wahl: Reformen ja, Systemwechsel nein

Kurz vor der Bundestagswahl positioniert sich die niedergelassene Ärzteschaft: Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung seien ein tragendes Element des deutschen Systems, dessen Verstaatlichung der falsche Weg. „Bald werden wir wissen, wer Deutschland in den kommenden vier Jahren regieren wird. Unabhängig vom Wahlergebnis appellieren wir an die künftige Regierung: Sorgen Sie dafür, dass unser weltweit hochgeschätztes Gesundheitssystem nicht von den Beinen auf den Kopf gestellt wird!“ Das hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, heute in Berlin gesagt. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl stellte er, gemeinsam mit der Allianz Deutscher Ärzteverbände, die Positionen der niedergelassenen Ärzte zur Wahl vor.Sowohl KBV-Chef Gassen als auch der Sprecher der Allianz, Dr. Werner Baumgärtner, warnten insbesondere vor einer zunehmenden Verstaatlichung des Gesundheitswesens. „Ein Blick in andere europäische Länder macht schnell ...weiter

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20.06.2017  

Positionspapier zur Bundestagswahl: Vertragspartner fordern mehr Wettbewerb um beste Versorgung

Die AOK Baden-Württemberg, der Hausärzteverband im Land sowie MEDI Baden-Württemberg sehen sich in ihrem jahrelangen Engagement für ihr gemeinsames Haus- und Facharztprogramm bestätigt. Wie eine aktuelle repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS zeigt, halten mehr als 93% der Baden-Württemberger die bestehende Verpflichtung der Krankenkassen zu einer hausarztzentrierten Versorgung (HZV) für sinnvoll. Auch in den übrigen Teilen der Republik sind 87% der Befragten dieser Meinung. Dort weiß jedoch nur weniger als die Hälfte (41,5%) überhaupt, dass auch ihre Krankenkasse einen Hausarztvertrag anbietet – in Baden-Württemberg sind es zwei von drei. In einem gemeinsamen Forderungspapier zur Bundestagswahl begründen die Vertragspartner im Südwesten diesen Unterschied damit, dass derzeit außerhalb Baden-Württembergs solche Selektivverträge im Interesse der Versicherten nicht genug ausgeschöpft würden. Im Südwesten dagegen sorge der seit neun Jahren voranschreitende ...weiter

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15.05.2017  

Deutsche Ärzteverbände fordern Ende der Budgetierung

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt die Forderung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen des Konzeptes „KBV 2020“, die Budgetierung der morbiditätsorientierten Gesamtvergütungen aufzuheben. Die zukünftige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland wird ganz überwiegend in ambulanten Versorgungsstrukturen erfolgen und auch von der Bevölkerung so gewünscht. Die bisherige Ausrichtung der ambulanten Vergütungssystematik mit einem seit Jahren gedeckelten Budget, das den niedergelassenen Haus- und Fachärzten feste Preise für erbrachte Versorgungsleistungen vorenthält, ist anzupassen! Das ärztliche Berufsbild wird nur dann attraktiv bleiben, wenn erbrachte Leistungen mit einer angemessenen Honorierung einhergehen. Diese ärztliche Forderung aufrechtzuerhalten, ist selbstbewusste Aufgabe aller ärztlichen Körperschaften und Verbände. Die doppelte Rabattierung – durch die Budgetierung einerseits und durch die ...weiter

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12.04.2017  

Vertragspartner im Südwesten ergänzen ihr Facharztprogramm durch Diabetologievertrag

Für Diabetiker, die eine intensivierte Insulinbehandlung (ICT) benötigen, wird die Versorgung durch zukunftsweisende technologische Entwicklungen verbessert. Dies betrifft vor allem die kontinuierliche Blutzuckermessung mittels neuartiger Geräte. Mit ihnen sind beispielweise Zusatzinformationen über Glukosetrends und engmaschige Überprüfungen der Glukosewerte möglich. Der neue Diabetesvertrag von AOK Baden-Württemberg, der Diabetologen Genossenschaft Baden-Württemberg und MEDI Baden-Württemberg greift diese Entwicklung mit hohem Qualitäts- und Transparenzanspruch auf. Im Zentrum des Vertrags steht die Versorgung von Diabetespatientinnen und -patienten mit einer Indikationsstellung für die kontinuierliche Glukosemessung sowie Insulinpumpen. Auch das von Ärzten häufig empfohlene und von Diabetikern präferierte System zur Flash Glukosemessung (FGM) Freestyle Libre ist im AOK-Vertrag anders als in der GKV-Regelversorgung eingeschlossen. An die teilnehmenden Diabetologen werden hohe ...weiter

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06.04.2017  

Selektivverträge im Südwesten weiter auf Wachstumskurs: 2016 über eine halbe Milliarde Euro an ärztlicher Vergütung

Auch 2016 sind die alternativen Hausarzt- und Facharztverträge in Baden-Württemberg weiter auf Expansionskurs geblieben. Die Gesamtvergütung der mittlerweile über 5.600 teilnehmenden Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten überschritt erstmalig die 500-Millionen-Euro-Marke. Vier Fünftel davon entfallen auf den bundesweit ersten HZV-Vertrag nach § 73b SGB V, gut 100 Millionen Euro auf die dynamisch wachsenden Facharztverträge. Die Vertragspartner erwarten auch 2017 eine kontinuierliche Steigerung der teilnehmenden Versicherten und Ärzte. Dazu trägt der im letzten Herbst gestartete fünfte Facharztvertrag für Urologie bei. Zu zwei neuen Krankheitsbildern, Diabetologie und Rheumatologie, wird derzeit abschließend verhandelt. Mit der Entwicklung der Selektivverträge im neunten Jahr sind die AOK Baden-Württemberg, die Bosch BKK, MEDI Baden-Württemberg, der Hausärzteverband und die fachärztlichen Berufsverbände zufrieden. Ende 2016 gab es rund 80.000 neue HZV-Versicherte unter den ...weiter

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