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07.02.2018  

Große Koalition macht die Niederlassung in Deutschland noch unattraktiver

Sollte der Koalitionsvertrag von Union und SPD so kommen, wie er aktuell aussieht, werden sich noch weniger Ärztinnen und Ärzte in Deutschland niederlassen, ist der Vorstandsvorsitzende von MEDI GENO Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, überzeugt. Denn die Politik löst damit nicht die dringenden und echten Probleme in der ambulanten Versorgung. „Unsere Kolleginnen und Kollegen können unter diesen Voraussetzungen die nächste Ärztinnen- und Ärztegeneration mit kürzeren, flexibleren aber dennoch gut bezahlten Arbeitszeiten nicht integrieren“, so Baumgärtner. Denn die Erträge aus der budgetierten Gesamtvergütung reichen nicht mehr für die Anstellung von Ärztinnen oder Ärzten in den Versorgerpraxen aus. Diese sind aber notwendig, da die jüngeren Ärztinnen und Ärzte berechtigterweise nicht mehr bereit sind, die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden zu leisten wie die früheren Generationen. „Das Praxissterben geht weiter“, warnt der MEDI GENO-Chef im Rundschreiben an seine Mitglieder. „Eine ...weiter

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31.01.2018  

Ärzte-Allianz: Keine Bürgerversicherung durch die Hintertür

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände, in der auch MEDI GENO Deutschland organisiert ist, sieht in den im Leitantrag der SPD gestellten Forderungen nach einer einheitlichen ärztlichen Gebührenordnung und der Wahlfreiheit für Beamte eine „Einführung der Bürgerversicherung durch die Hintertür“. „Offensichtlich versucht die SPD die Zustimmung der Union zu ihren Vorschlägen dadurch zu erreichen, dass sie den Begriff Bürgerversicherung vermeidet“, warnen die Ärzteverbände. Deshalb würde es durch die geforderten Maßnahmen zu einer Beitragsmehrbelastung der Versicherten kommen, ohne dass sich etwas an den Terminproblemen in den Facharztpraxen ändern würde. „Deren Ursache ist alleine in der Budgetierung der ambulanten Versorgung zu suchen“, so die Allianz. Diese setze Fehlanreize in der Versorgung. „Jede Vertragsärztin oder jeder Vertragsarzt muss noch Geld mitbringen, wenn er oder sie mehr als die ihm zugestandene Patientenzahl im Quartal versorgt“, erinnern die Verbände. Die Budgetierung ...weiter

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24.01.2018  

Baumgärtner: Einheitliche Arzthonorare führen nicht zu schnelleren Facharztterminen

„Ein einheitliches Gebührensystem würde in Deutschland nicht zu schnelleren Facharztterminen und kürzeren Wartezeiten führen, dagegen der ambulanten Versorgung bundesweit zwölf Milliarden Euro entziehen“, bilanziert Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland, im Rahmen der aktuellen politischen Debatte um eine Vereinheitlichung der Arzthonorare. Sollten die Honorare für GKV- und PKV-Patienten in einen Topf geworfen werden, fehlten den Praxen nicht nur sechs Milliarden, sondern zwölf Milliarden Euro, weil viele Privatversicherte einen Selbstbehalt haben und einen großen Teil ihrer Arztrechnungen deswegen nicht bei ihrer Krankenkasse einreichen. „Die Benachteiligung gesetzlich Versicherter bei der Terminvergabe in einzelnen fachärztlichen Bereichen ist eine Folge jahrzehntelanger Budgets“, so Baumgärtner weiter. „Sie existiert, weil die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte nicht alle behandelten Fälle bezahlt bekommen und ihr Budget deswegen oft schon ...weiter

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15.01.2018  

Baumgärtner hofft auf keinen weiteren Anlauf auf die Bürgerversicherung

Mit Erleichterung reagiert MEDI GENO Deutschland darauf, dass sowohl die Bürgerversicherung als auch die einheitliche Gebührenordnung nicht in den Koalitionsvertrag von Union und SPD aufgenommen werden sollen. „Wir freuen uns sehr und bedanken uns, dass die Entschlossenheit der Union, sowohl gegen die Bürgerversicherung als auch gegen die einheitliche Gebührenordnung, auf eine unerwartete Kompromissfähigkeit der SPD getroffen ist“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Baumgärtner.„Sowohl die Bürgerversicherung als auch die einheitliche Gebührenordnung hätten der ambulanten Versorgung in Deutschland erhebliche Mittel entzogen“, erinnert der MEDI GENO-Chef. Das und weitere unkalkulierbare finanzielle Effekte hätten den niedergelassenen Hausarzt- und Facharztpraxen sehr geschadet und ihnen in großen Teilen sogar die Existenzgrundlage entzogen.„Nun bleibt zu hoffen, dass die SPD keinen neuen Anlauf auf eine Nachbesserung zur Bürgerversicherung macht“, so Baumgärtner. „Sollten die ...weiter

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28.11.2017  

Private Zusatzversicherungen wären die Profiteure der Bürgerversicherung

„Die Bürgerversicherung würde wie ein Brandbeschleuniger für eine echte Zweiklassenmedizin in Deutschland wirken“, warnen die Vorstandsvorsitzenden der in der Allianz Deutscher Ärzteverbände vertretenen Organisationen. Sie kritisieren, dass es bis heute kein auskalkuliertes Konzept für die Bürgerversicherung gibt. „Dagegen steht fest, dass die Gewinner dieser pseudogerechten Ideologie einiger Politiker die privaten Zusatzversicherungen wären“, betont der amtierende Allianz-Sprecher und Chef von MEDI GENO Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner. Denn auch mit der Bürgerversicherung wird es private Zusatzversicherungen geben – und damit einen vielversprechenden Markt. Derzeit gibt es neben den rund neun Millionen Vollversicherten etwa 25 Millionen Menschen mit einer privaten Zusatzversicherung, insbesondere für die stationäre Versorgung. Viele von ihnen würden sich bei Einführung der Bürgerversicherung vermutlich für vergleichbare Verträge in der ambulanten Versorgung entscheiden. „Das ...weiter

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