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20.06.2017  

Positionspapier zur Bundestagswahl: Vertragspartner fordern mehr Wettbewerb um beste Versorgung

Die AOK Baden-Württemberg, der Hausärzteverband im Land sowie MEDI Baden-Württemberg sehen sich in ihrem jahrelangen Engagement für ihr gemeinsames Haus- und Facharztprogramm bestätigt. Wie eine aktuelle repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS zeigt, halten mehr als 93% der Baden-Württemberger die bestehende Verpflichtung der Krankenkassen zu einer hausarztzentrierten Versorgung (HZV) für sinnvoll. Auch in den übrigen Teilen der Republik sind 87% der Befragten dieser Meinung. Dort weiß jedoch nur weniger als die Hälfte (41,5%) überhaupt, dass auch ihre Krankenkasse einen Hausarztvertrag anbietet – in Baden-Württemberg sind es zwei von drei. In einem gemeinsamen Forderungspapier zur Bundestagswahl begründen die Vertragspartner im Südwesten diesen Unterschied damit, dass derzeit außerhalb Baden-Württembergs solche Selektivverträge im Interesse der Versicherten nicht genug ausgeschöpft würden. Im Südwesten dagegen sorge der seit neun Jahren voranschreitende ...weiter

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15.05.2017  

Deutsche Ärzteverbände fordern Ende der Budgetierung

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt die Forderung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen des Konzeptes „KBV 2020“, die Budgetierung der morbiditätsorientierten Gesamtvergütungen aufzuheben. Die zukünftige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland wird ganz überwiegend in ambulanten Versorgungsstrukturen erfolgen und auch von der Bevölkerung so gewünscht. Die bisherige Ausrichtung der ambulanten Vergütungssystematik mit einem seit Jahren gedeckelten Budget, das den niedergelassenen Haus- und Fachärzten feste Preise für erbrachte Versorgungsleistungen vorenthält, ist anzupassen! Das ärztliche Berufsbild wird nur dann attraktiv bleiben, wenn erbrachte Leistungen mit einer angemessenen Honorierung einhergehen. Diese ärztliche Forderung aufrechtzuerhalten, ist selbstbewusste Aufgabe aller ärztlichen Körperschaften und Verbände. Die doppelte Rabattierung – durch die Budgetierung einerseits und durch die ...weiter

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12.04.2017  

Vertragspartner im Südwesten ergänzen ihr Facharztprogramm durch Diabetologievertrag

Für Diabetiker, die eine intensivierte Insulinbehandlung (ICT) benötigen, wird die Versorgung durch zukunftsweisende technologische Entwicklungen verbessert. Dies betrifft vor allem die kontinuierliche Blutzuckermessung mittels neuartiger Geräte. Mit ihnen sind beispielweise Zusatzinformationen über Glukosetrends und engmaschige Überprüfungen der Glukosewerte möglich. Der neue Diabetesvertrag von AOK Baden-Württemberg, der Diabetologen Genossenschaft Baden-Württemberg und MEDI Baden-Württemberg greift diese Entwicklung mit hohem Qualitäts- und Transparenzanspruch auf. Im Zentrum des Vertrags steht die Versorgung von Diabetespatientinnen und -patienten mit einer Indikationsstellung für die kontinuierliche Glukosemessung sowie Insulinpumpen. Auch das von Ärzten häufig empfohlene und von Diabetikern präferierte System zur Flash Glukosemessung (FGM) Freestyle Libre ist im AOK-Vertrag anders als in der GKV-Regelversorgung eingeschlossen. An die teilnehmenden Diabetologen werden hohe ...weiter

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06.04.2017  

Selektivverträge im Südwesten weiter auf Wachstumskurs: 2016 über eine halbe Milliarde Euro an ärztlicher Vergütung

Auch 2016 sind die alternativen Hausarzt- und Facharztverträge in Baden-Württemberg weiter auf Expansionskurs geblieben. Die Gesamtvergütung der mittlerweile über 5.600 teilnehmenden Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten überschritt erstmalig die 500-Millionen-Euro-Marke. Vier Fünftel davon entfallen auf den bundesweit ersten HZV-Vertrag nach § 73b SGB V, gut 100 Millionen Euro auf die dynamisch wachsenden Facharztverträge. Die Vertragspartner erwarten auch 2017 eine kontinuierliche Steigerung der teilnehmenden Versicherten und Ärzte. Dazu trägt der im letzten Herbst gestartete fünfte Facharztvertrag für Urologie bei. Zu zwei neuen Krankheitsbildern, Diabetologie und Rheumatologie, wird derzeit abschließend verhandelt. Mit der Entwicklung der Selektivverträge im neunten Jahr sind die AOK Baden-Württemberg, die Bosch BKK, MEDI Baden-Württemberg, der Hausärzteverband und die fachärztlichen Berufsverbände zufrieden. Ende 2016 gab es rund 80.000 neue HZV-Versicherte unter den ...weiter

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30.03.2017  

Neuer Psychotherapievertrag im Südwesten: Über 300 Ärzte und Psychotherapeuten stehen in den Startlöchern

Am kommenden Montag beginnt in Baden-Württemberg die "besondere psychotherapeutische Versorgung", die zwischen der Techniker Krankenkasse (TK) und dem Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg vereinbart wurde. "Wir freuen uns, dass wir damit offensichtlich ein attraktives Angebot unterbreiten konnten. Denn 330 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten möchten bislang auf dieser Basis TK-versicherte Patienten versorgen", sagte Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg. Nach Einschätzung von Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg, liegen die Vorteile für die teilnehmenden Ärzte und Therapeuten auf der Hand: "Eine höhere Vergütung als in der Regelversorgung, mehr Therapiefreiheit durch ein erweitertes Spektrum von Therapieverfahren und der Wegfall bürokratischer Antrags- und Genehmigungsverfahren sind überzeugende Argumente". Einen weiteren Pluspunkt sieht Baumgärtner darin, dass gerade auch die Leistungen ...weiter

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